

Als Cem Özdemir und Andreas Schwarz (MdL) am 23. Januar zum Bürgerdialog nach Köngen kamen, erwartete sie ein bis auf den letzten Platz besetzter Saal im Bürgerforum. Andreas Schwarz begrüßte Cem Özdemir als Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten als jemanden, der für verlässliche Politik steht, der bereit ist, Verantwortung für den Industriestandort Baden-Württemberg zu übernehmen, auf Bildung unabhängig von der Herkunft sowie Forschung und Entwicklung von Zukunftstechnologien setzt.

Cem Özdemir sieht großen Chancen und Stärken des Landes in Forschung, Entwicklung und Vermarktung von Technologien zu alternativem Verkehr, Nutzung erneuerbarer Ener-gien, Entwicklung eigener Software in Bereichen, in denen wir uns bislang zu stark aus den USA bedienen. Besonders betont der ehemaligen Europa-Parlamentarier, dass viele Probleme nur europäisch zu lösen sind, so wie auch Antworten auf Trump nur europäisch denk-bar sind. Deshalb muss ein guter Ministerpräsident für Baden-Württemberg ein guter Europäer sein, der dann aber auch von unten nach oben etwas bewegen kann.
Mitglieder des Ortsverband Wendlingen/Köngen mit Cem Özdemir und Andreas Schwarz (MdL)Auf negative Aussagen über politische Kontrahenten verzichtete Cem völlig. Um fortzuset-zen, was gut für das Land ist, will er nicht danach fragen, ob eine weiterführende Idee aus der eigenen Partei kommt, sondern ob sie gut ist. In seiner Rede und bei der anschließenden Beantwortung von Bürgerfragen bewies Cem Özdemir viel Zuversicht im Blick auf entwickelbare Lösungen, viel Mut zu Neuerungen und Bereitschaft zum Zupacken. Für den 8.März hofft er auf „Vernunft, Maß und Mitte“ und vertraut darauf, dass wir damit noch immer in der Mehrheit sind.
v.l.n.r.: Cem Özdemir und Andreas Schwarz (MdL)
v.l.n.r.: Andreas Schwarz, Cem Özdemir und Clara Schweizer Fotos: © Thomas B. Jones